Ziel: Die renaturierte Rench in Erlach

 

Der Wunsch der Klasse, beim Ausflug etwas „mit Wasser und Tieren“ zu machen wurde nach Anregung durch Frau Kohler umgesetzt, indem wir die renaturierte Rench in der Gemeinde Renchen-Erlach besuchten.

Nach der Anfahrt ging es vom Parkplatz des Friedhofs aus los.

Auf dem Weg hin zur Rench wurden durch ein Ratespiel die später noch genauer vorgestellten Vogelarten mit Name und Bild schon einmal besprochen. Die Kinder konnten hier schon ihr Vorwissen einbringen.

Bei der Ankunft an der Rench wurden wir dann von Herrn Thomas Lenhard vom Regierungspräsidium Freiburg empfangen.

Zunächst erklärte er das Vorgehen, wie aus dem Renchkanal wieder ein natürlicher Wasserlauf entstand und welche Maßnahmen bisher durchgeführt wurden.

Interessiert hörten die Kinder zu als er erklärte, dass dieser neugeschaffene Lebensraum neue Tierarten anlockt, die inzwischen hier wieder heimisch geworden sind.

Auf sehr anregende Weise stellte er den Kindern nun die einzelnen Vogelarten genau vor:

Bienenfresser, Wasseramsel, Eisvogel und Flussregenpfeifer wurden mit ihrem

  • Aussehen
  • Lebensraum und
  • Nahrung

beschrieben. Herr Lenhard ging geduldig und einfühlsam auf die vielen Fragen der Kinder ein.

Herumfliegende Vögel wurden genau beobachtet und es wurde versucht herauszufinden, zu welcher Art sie gehören.

 

Anschließend wurden Gruppen gebildet und jede Gruppe musste einen Aufgabenumschlag finden. Darin befanden sich nochmals Fragen zu einer der vorgestellten Vogelarten. Mit Begeisterung machten sich die Kinder an die Aufgaben. Durch das Vorstellen der Ergebnisse wurden die Inhalte des Vormittags nochmals für alle zusammengefasst.

 

Danach zeigte Herr Lenhard noch einige Brutstätten, die in den Steilwänden am Ufer liegen.

 

Inzwischen war es sehr warm geworden und die Kinder durften nun in der Rench auch baden und Dämme bauen.

Danach ging es wieder zurück zum Parkplatz.

Einstimmig war der Wunsch der Kinder, an diesen Ort nochmals zurückzukommen.

Diese Wanderung hat die Naturbegeisterung der Kinder vertieft, ihr Wissen um die Vogelwelt erweitert und das Verständnis für den Umgang mit der Natur weiter sensibilisiert.

Ihre Wahrnehmung der Bedürfnisse der Tiere und der Schutz ihrer Lebensräume hat sich weiter entwickelt.

 

U. Ruhe

Klassenlehrerin Klasse 2

 

Am 25.06.2018 begann unserer Schule eine ereignisreiche und spannende Woche. Alle Grundschulklassen führten zusammen mit ihren Lehrern eine Projektwoche zum Thema Fahrrad durch. In unterschiedlichen Gruppen bearbeiteten die Kinder unterschiedliche Aspekte des Themas “Fahrrad”. Den künstlerischen Bereich deckten Frau Ruhe und Frau Schmid mit ihren Themen “Fliegendes Fahrrad” und “Fahrrad-Schnipselbild” ab. Alle Kinder arbeiteten hier mit großer Begeisterung mit.

Frau Klein kümmerte sich mit ihrem Thema “Von Drais bis E-Bike” um die Geschichte des Fahrrads. Die Kinder zeigten großes Interesse für die Entwicklung des Fahrrads.

Frau Berbig vermittelte den Gruppen weitere Informationen “Rund ums Fahrrad”.

Bei Frau Schneider lernten die Kinder alles über Erste Hilfe und die stabile Seitenlage.

Frau Hansen kümmerte sich mit allen Kindern um die Technik des Fahrrads. Es wurde im Technikraum gebastelt und gebaut. Die Kinder lernten hier auf praktische Weise auch das Flicken eines Fahrradreifens.

Schon lange freuten sich die Kinder auf den Dienstag, an dem alle mit dem Fahrrad zur Schule kamen. Zusammen mit Lena Russ vom Württembergischen Radsportverband und der Hilfe zahlreicher Eltern führten wir einen “RadHelden”-Aktionstag mit einem großen Fahrradparcours durch. Bei schönstem Wetter trainierten wir an diesem Tag den sicheren Umgang mit dem Fahrrad. Vielen Dank an alle Helfer!

Am Mittwoch bekamen wir sehr “gewichtigen” Besuch von der Spedition Klumpp aus Renchen. Zur Demonstration des toten Winkels eines LKWs rückte der Fahrer Dieter mit einer großen Zugmaschine an. Alle Kinder bekamen die Möglichkeit, die Sicht des Fahrers vom Fahrersitz aus nachzuvollziehen. Es war für die Kinder sehr erstaunlich, wie wenige ihrer um das Fahrzeug verteilten Schulkameraden sie tatsächlich im Außenspiegel sehen konnten. Somit konnte die Firma Klumpp mit ihrem Fahrzeug viel für die Verkehrssicherheit unserer Kinder erreichen. Vielen Dank hierfür.

Am Freitag ging eine gelungene Woche zum Thema Fahrrad zu Ende und alle gingen müde, aber fröhlich nach Hause.

Herzlichen Dank an alle Helfer, das Kollegium und natürlich an alle Kinder, die zum Gelingen dieser Woche beigetragen haben.

Bald geschafft!

Ein Abschied muss gefeiert werden auf verschiedene Weise. Ein Teil davon war unser dreitägiger Aufenthalt im Naturfreundehaus Badener Höhe mitten im Urwald des Nationalparks Nord. Einiges war gewöhnungsbedürftig, so zum Beispiel, dass die ausgezeichneten Wege dort nicht verlassen werden durften und somit der freie Bewegungsdrang eingeschränkt war. Dennoch hatten wir, die Kinder, die Eltern und ich als Klassenlehrerin viel Spaß daran, uns auf diesem Territorium zu bewegen. Angepasst hatten wir uns schnell.

Gebucht hatten wir einen Aufenthalt über zwei Nächte und drei Tage im Naturfreundehaus Badener Höhe, welches eines zu den ausgesuchten und nachhaltigen Häusern der Naturfreunde gehört. Das ist eine besondere Auszeichnung, über die Insider gut Bescheid wissen. Wir durften es erfahren und erleben.

Angekommen nach einem Training durch die Verkehrsschule erwarteten uns die beiden Esel Douglas und Enzo, die uns den Weg zum Naturfreudehaus wiesen. So war der ausgiebige Regen an diesem Tag kein Anlass, die Spannung und Vorfreude auf das neue Domizil, welches für die kommenden drei Tage unser Zuhause sein sollte, zu trüben. Die Herbergseltern hießen uns herzlich willkommen und begleiteten uns in ihren verschiedenen Aufgaben. Die Natur in einem märchenhaften Wald zu genießen, war ein Erlebnis von Magie und Zauber. Lagerfeuer mit Feuerspucken und Stockbrot standen auf dem Programm. Das eigenständige Feuerspucken ließen wir dann doch sein. Es schien uns zu gefährlich. An einem andern Tag unternahmen wir eine Wanderung mit den beiden Eseln Enzo und Douglas. Einer der beiden sollte daran gewöhnt werden und lernen Lasten zu tragen. Das fand das Eselchen gar nicht so gut und nahm auf dem Waldweg Reißaus. Es war nicht mehr zu halten. Die Kinder waren darüber besorgt. Zur Erleichterung aller ließ sich der Esel irgendwann wieder einfangen. Die Tage mit abwechslungsreichen Aktionen im Spielen, Wandern und Unterhalten vergingen im Nu. Allen Eltern der Viertklässler sei von Herzen gedankt für die vielfältigen Unterstützungen, ohne die der Aufenthalt so nicht hätte stattfinden können.

Klasse 4 Önsbach

   

Mittwoch, 06.06.2018

Punkt 8.00 Uhr trafen wir uns mit Herrn Weber beim Schulgarten, wo auch einige Mitglieder des Ortsvereins als „Verstärkung“ auf uns warteten.

Die inzwischen deutlich gewachsenen Kartoffelpflanzen mussten angehäufelt werden, das können wir nicht selbst.

Herr Weber hatte schon Bereiche zum Einsäen und Einpflanzen vorbereitet. Dazu brauchte er diesmal sogar eine Leiter, um die Stäbe für die Tomatenpflanzen in den Boden schlagen zu können.

Es war ein sehr arbeitsreicher Einsatz, von dem Jule und Romina sowie Yannis und Janis im Schulgartentagebuch berichten.