Nachdem wir im Schulgarten viel angepflanzt und ausgesät haben ist uns nochmals bewusst geworden, wie wichtig Bienen und Schmetterlinge sind. Daher wurden ja auch entsprechende Blumenmischungen ausgesät.

Im Unterricht haben wir uns dann näher mit dem Leben dieses Insekts befasst und auch noch einen Fehler in einem Arbeitsblatt entdeckt, das uns Königin, Drohne und Arbeitsbiene im Größenverhältnis zeigen sollte.

Dies war nun Anlass, die Sache einmal genauer zu betrachten.

Dazu sollte der Lerngang zum Bienenstand von Herrn Dober dienen. Dieser hatte sich bereiterklärt, uns alles einmal genau zu zeigen.

Wie man auf den Bildern sieht konnten wir das Innere eines Bienenstocks anschauen, die verschiedenen Waben für Drohnen und Arbeitsbienen erkennen sowie kleine Larven in den Kammern sehen, süßen Honig naschen und sogar einer Biene beim Schlüpfen zuschauen.

Mit viel Geduld und Sachkenntnis wurde uns auch die Arbeit des Imkers vorgestellt. Der „Raucher“ kam zum Einsatz, die Rahmen mit den Wabenbauten konnten bestaunt und die Königin mit ihrer Nummer entdeckt werden.

Am Ende war uns nicht nur klar, dass die Drohnen größer sind als die Arbeitsbienen, sondern auch, wie viele verschiedene Aufgaben eine kleine Biene in ihrem Leben erfüllen muss: Putzen, füttern, Waben bauen und Nektar suchen sind nur einige davon. Damit wir das alles nicht mehr so leicht vergessen, hatte Herr Dober sogar ein Arbeitsblatt vorbereitet, auf dem nochmal alle verschiedenen „Berufe“ einer Biene aufgezeigt werden.

Zum Abschluss bekam noch jeder ein Glas Honig geschenkt.

Vielen Dank nochmals an Herrn Dober, der uns diesen tollen Lerngang ermöglichte.

 

 

 

 

 

 

Hmmm, wie lecker!

Am Freitag konnten wir die ersten Himbeeren ernten. Direkt vom Strauch und sonnengewärmt landeten die süßen roten und gelben Früchtchen in den Mündern der Kinder. Die Begeisterung war groß!

Bald geschafft!

Ein Abschied muss gefeiert werden auf verschiedene Weise. Ein Teil davon war unser dreitägiger Aufenthalt im Naturfreundehaus Badener Höhe mitten im Urwald des Nationalparks Nord. Einiges war gewöhnungsbedürftig, so zum Beispiel, dass die ausgezeichneten Wege dort nicht verlassen werden durften und somit der freie Bewegungsdrang eingeschränkt war. Dennoch hatten wir, die Kinder, die Eltern und ich als Klassenlehrerin viel Spaß daran, uns auf diesem Territorium zu bewegen. Angepasst hatten wir uns schnell.

Gebucht hatten wir einen Aufenthalt über zwei Nächte und drei Tage im Naturfreundehaus Badener Höhe, welches eines zu den ausgesuchten und nachhaltigen Häusern der Naturfreunde gehört. Das ist eine besondere Auszeichnung, über die Insider gut Bescheid wissen. Wir durften es erfahren und erleben.

Angekommen nach einem Training durch die Verkehrsschule erwarteten uns die beiden Esel Douglas und Enzo, die uns den Weg zum Naturfreudehaus wiesen. So war der ausgiebige Regen an diesem Tag kein Anlass, die Spannung und Vorfreude auf das neue Domizil, welches für die kommenden drei Tage unser Zuhause sein sollte, zu trüben. Die Herbergseltern hießen uns herzlich willkommen und begleiteten uns in ihren verschiedenen Aufgaben. Die Natur in einem märchenhaften Wald zu genießen, war ein Erlebnis von Magie und Zauber. Lagerfeuer mit Feuerspucken und Stockbrot standen auf dem Programm. Das eigenständige Feuerspucken ließen wir dann doch sein. Es schien uns zu gefährlich. An einem andern Tag unternahmen wir eine Wanderung mit den beiden Eseln Enzo und Douglas. Einer der beiden sollte daran gewöhnt werden und lernen Lasten zu tragen. Das fand das Eselchen gar nicht so gut und nahm auf dem Waldweg Reißaus. Es war nicht mehr zu halten. Die Kinder waren darüber besorgt. Zur Erleichterung aller ließ sich der Esel irgendwann wieder einfangen. Die Tage mit abwechslungsreichen Aktionen im Spielen, Wandern und Unterhalten vergingen im Nu. Allen Eltern der Viertklässler sei von Herzen gedankt für die vielfältigen Unterstützungen, ohne die der Aufenthalt so nicht hätte stattfinden können.

Klasse 4 Önsbach

   

Mittwoch, 06.06.2018

Punkt 8.00 Uhr trafen wir uns mit Herrn Weber beim Schulgarten, wo auch einige Mitglieder des Ortsvereins als „Verstärkung“ auf uns warteten.

Die inzwischen deutlich gewachsenen Kartoffelpflanzen mussten angehäufelt werden, das können wir nicht selbst.

Herr Weber hatte schon Bereiche zum Einsäen und Einpflanzen vorbereitet. Dazu brauchte er diesmal sogar eine Leiter, um die Stäbe für die Tomatenpflanzen in den Boden schlagen zu können.

Es war ein sehr arbeitsreicher Einsatz, von dem Jule und Romina sowie Yannis und Janis im Schulgartentagebuch berichten.

Andreas Weber hatte Stöcke und Pflanzlöcher für die Tomaten vorbereitet. Wir haben noch Dünger in die Pflanzlöcher gemacht. Dann haben wir die Tomatenpflanzen eingegraben und einen Plastiktopf daneben. So kann man sie besser gießen.

Es gibt Balkontomaten und Aromatomaten.

Die Aromatomate ist eine kleine, leckere und aromatische Frucht, die verführt allein schon durch den Namen. Das Fleisch ist saftig und leicht säuerlich.

 Danach haben wir grüne Zucchini und gelbe Zucchini gepflanzt. Sie werden sehr groß.

Herr Weber hatte auch noch Butternuss-Kürbis-Pflänzchen dabei. Er hat auch noch Runkelrüben ausgesät.

Ach so, wir haben auch noch Spitzpaprika gepflanzt. Er sieht aus wie eine Peperoni.

Hoffentlich haben wir nichts vergessen! Aber der ganze Schulgarten ist nun „voll“ und wir sind gespannt, ob alles gut wachsen wird.

 Zum Schluss mussten noch viele Kannen Wasser vom Brunnen auf dem Friedhof geholt werden, um die Pflanzen gut anzugießen.

Dann ging es zurück zur Schule, zu unserem Hochbeet.

Die Salatköpfe waren nun schon so groß, dass sie geerntet werden konnten. Jedes Kind konnte einen Kopfsalat und etwas Petersilie mit nach Hause nehmen.

 

 

Gleich zu Beginn wurde die Blumenwiese eingesät. Eine Singvogelmischung, eine bunte Blumenmischung und Samenmischung für eine Schmetterlingswiese mussten wir verteilen. Herr Weber hat sie dann mit einem riesigen Rechen eingearbeitet. Die Schmetterlingswiese ist Lebensraum für viele einheimische Schmetterlingsarten.

Die Sonnenblumen „Helianthus annuus“ werden ein schönes Farbenspiel geben. Wir haben auch noch eine „Riesenblumige Mischung“ gesät.

Die Samen der Möhren, Radieschen und Rettiche hatte Herr Weber schon verteilt.

Wir durften noch Pastinaken einpflanzen. Wir mussten sie ganz tief in die Erde setzen und dann mit Erde bedecken.

Eichblattsalat, Kopfsalat und Batavia haben wir auch noch gepflanzt

Das war ganz schön viel Arbeit!