Achern-Önsbach (m).
Es war ein ganz besonderer Tag für die Zweitklässler der Grundschulen Fautenbach und Önsbach, betonte Schulleiterin Monika Fischer-Ziegler Ende vergangenerer Woche im neuen Teil des Schul- und Bauerngartens.
Nachdem die Pflanzaktionen bislang von den Kindern mit ihren Klassenlehrerinnen getrennt von beiden Grundschulen durchgeführt wurden, waren diesmal in der letzten Aktion vor den Sommerferien beide Klassen mit Vorstandsmitgliedern des Vereins für Ortsgeschichte im Bauern- und Schulgarten im Einsatz. Auf dem Programm stand die Kartoffelernte.

 

 

Vorbereitet wurde alles von Projektleiter Andreas Weber. Mit Traktor und Kartoffelroder förderte er die schmackhaften Knollen an die Oberfläche. Mit viel Eifer machten sich die Schüler daran, die verschiedenen Kartoffelsorten in Körben aufzusammeln und auf den großen Erntewagen zu laden. Die Ernte fiel witterungsbedingt nicht ganz so groß aus wie in den vergangenen Jahren, so Andreas Weber.

 

 

Die insgesamt zehn verschiedenen Sorten werden jetzt noch sortiert, dann bekommt jeder Schüler wieder eine Tüte voll mit nach Hause. Der Rest reicht dann aus, um im Herbst wieder verschiedene Kartoffelgerichte zuzubereiten und dann gemeinsam mit den Eltern zu verzehren.

 

 

 

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Achern-Önsbach (m).
Mit viel Eifer hatten die Drittklässler mit ihrer Klassenlehrerin Marita Berbig am Mittvormittag noch einmal einen Einsatz im Schul- und Bauerngarten – zum letzten Mal in diesem Jahr. Nachdem die Kinder im Frühjahr über 30 Sorten von Gemüse angepflanzt hatten, stand jetzt gemeinsam mit Mitgliedern des Vereins Ortsgeschichte mit Projektleiter Andreas Weber und dem Vorsitzenden Gerhard Bär die Ernte im Mittelpunkt.

Die Stangenbohnen wurden abgezupft und die Sonnenblumen abgeschnitten, Kürbisse, Sellerie, Lauch, Paprika und Mangold geschnitten sowie Karotten und Rote Beete ausgegraben. Viel Spaß natürlich auch die Ernte der süßen Tafeltrauben, deren Rebstöcke erst im April gesetzt worden waren. Geerntet wurde auch das Weiß- und Spitzkraut, das am Sonntag im Rahmen des Brauchtumstages zu Sauerkraut eingelegt wird. Laub und Stängel der abgeernteten Pflanzen wurden zu einem Komposthaufen aufgeschichtet, der über den Winter Igeln oder Eidechsen sowie zahlreichen Kleinlebewesen Schutz und Unterschlupf bieten wird.

An der Ernte nahm auch die Schulleiterin Monika-Fischer-Ziegler teil. Sie dankte dem Verein für Ortsgeschichte sowie den Schülern und wies darauf hin, dass im Spätherbst oder Winter vor allem mit den bereits geernteten Kartoffeln in der Schulküche eine abwechslungsreiche Speisenfolge zusammengestellt wird. Die Kinder haben dann Gelegenheit zu verkosten, was sie das ganze Schuljahr über von Pflanzung und Aussaat bis zur Ernte im Schulgarten erzeugt haben.

Für den Verein für Ortsgeschichte machte der 1. Vorsitzende Gerhard Bär die Zielsetzung dieses Projekts deutlich. Gemüse- und Blumengärten, wie sie früher selbstverständlich waren, seien seltener geworden. Deshalb solle den Kindern die Möglichkeit geboten werden, im Schulgarten zu zeigen, wie gesät und gepflanzt, gepflegt und geerntet wird. Er lud die Kinder mit Eltern zum Brauchtumstag ein, wo sie mittags mit Kartoffelsuppe und Würstchen verköstigt werden.

Nach der Ernte gingen die Kinder mit ihrer Klassenlehrerin zum Heimatmuseum “Haus Hund”. Hier konnten sie dabei helfen, den prachtvollen Erntewagen mit den Produkten aus dem Schul- und Bauerngarten zu dekorieren.

 

 

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